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Diese Seite soll zu einem gesunden, selbstverantwortlichen Leben beitragen. Hier gibt es Informationen über alternative Heilmethoden, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Alternative Heilmethoden helfen vor allem bei Alltagsbeschwerden und chronischen Krankheiten, sie heilen oft sanfter als die Schulmedizin. Alternative Heilmethoden heilen mit Tradition. Viele Methoden der Naturheilkunde haben wenige oder gar keine Nebenwirkungen. Heilpflanzen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, sie werden zur Linderung und Heilung verschiedener Beschwerden eingesetzt. Um Erkrankungen zu lindern und zu heilen, nutzten Menschen schon immer die Kräfte der Natur.

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Dienstag, 7. Juli 2015

Andorn

Bildquelle: Wikipedia.de
 Andorn
(Marrubium vulgare)

Weitere Bezeichnungen:
Weißer Andorn

Diese 50-60 cm hohe Pflanze kam früher nur im Süden Europas vor, ist heute jedoch - außer in Skandinavien- überall in Europa zu Hause. Sie hat filzig behaarte Blätter und die weißen Blüten wachsen in Scheinquirlen und riecht ein wenig nach Thymian. Andorn ist eher anspruchslos und wächst daher auch auf Brachland, am Wegrain und auf Schutthalden. Die Erntezeit ist von Juni-August, wenn die Pflanze voll in der Blüte steht. In der Heilkunde werden alle oberirdischen Teile der Pflanze verwendet (Blätter, Blüten, Stengel).

Samstag, 27. Juni 2015

Adonisröschen

Bildquelle: Wikipedia.de
 Adonisröschen
(Adonis vernalis)

Weitere Bezeichnungen:
Frühlingsteufelsauge

Die - in allen Teilen giftige Pflanze - wächst in Südosteuropa, Ostmitteleuropa, Asien und Amerika. Das Adonisröschen wird bis zu 40 cm gross, hat zarte, vielfach gefiederte Blätter. Die Blüten sind leuchtend gelb und sie öffnen sich nur, wenn die Sonne scheint.

Deshalb wächst es nur in sonnigen Lagen, etwa auf Heideboden oder auf Trockenrasen. Die Blütezeit ist von April bis Juni.

Samstag, 7. Februar 2015

Ackerschachtelhalm

Bildquelle: Wikipedia.de
Ackerschachtelhalm
 (Equisetum arvense L.)

Weitere Bezeichnungen
Zinnkraut, Zinngras, Scheuergrass, Schachtelhalm, Pferdeschwanz, Katzenwedel, Katzenschwanz

Diese hochgeschätzte Pflanze wächst in kalten und gemäßigten Zonen auf sandigem Boden, an Bahndämmen, auf Brachland, am Wegrand, in Gräben. Der Ackerschachtelhalm ist eine zweijährige Pflanze, aus seinen schwarzen, unterirdischen Wurzelstöcken wachsen im Frühjahr 2 Stengel, zuerst der Frühlingssproß im März bzw. April (er ist rötlichbraun) und im Spätfrühling (Mai/Juni) der grüne Sommersproß.

Montag, 31. Oktober 2011

Acker-Hellerkraut

Wikipedia.de
Lateinischer Name: Thlaspi arvense

Das Acker-Hellerkraut findet man auf Getreideäcker mit nährstoffreichen Lehm- oder Tonböden bis in eine Höhe von etwa 1400 Meter. Der Stengel des Hellerkrautes ist aufrecht, meist verzweigt und kantig. Die Blätter sind länglich und am Rand gezähnt. Die Pflanze ist einjährig und kann eine Höhe von 10 bis 40 cm erreichen. Die Pflanze ist kahl, gelbgrün und riecht, wenn man sie zerreibt, deutlich nach Lauch (Knoblauch).

Das Acker-Hellerkraut wird auch als Acker-Täschelkraut bezeichnet und gehört zur Pflanzengattung der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es ist eine in Mitteleuropa verbreitete und häufig vorkommende Pflanze. Sie blüht von April bis Mai, selten auch bis September.

Donnerstag, 29. September 2011

Beinwell

Maria Lanznaste /pixelio.de
Beinwell findet man auf nassen oder moorigen Wiesen, sowie in Auenwäldern. Ebenso kann man diese Pflanze auf Lehmböden unterschiedlicher Art bis in eine Höhe von etwa 1000 m finden.

Die ganze Pflanze ist behaart und fühlt sich deswegen rau an. Die Stengel sind kantig geformt und am Rand geflügelt. Die Blätter sind hellgrün und werden bis zu 25 cm lang. Die unteren Blätter haben lange Stiele. Die 1-2 cm lange Blüten sind röhren- bis glockenförmig, aus ihnen ragt ein Griffel heraus.

Montag, 22. August 2011

Angelika

Wikipedia.de
Weitere Bezeichnungen: Engelwurz, Schutzwurz, Brustwurz (Angelica archangelica) Diese hohe, bis zu 1-2 m imposante Pflanze mit der mächtigen grünlich-weißen Kugeldolde wächst hauptsächlich in Europa. Der Hauptstamm kann armdick werden, die Blätter sind groß und weit ausladend. Sie bevorzugt feuchte Standorte und ist daher an Bachufern, Flußufern und auf Feuchtwiesen zu finden.

In der Heilkunde wird die Wurzel verwendet, diese wird im zeitigem Frühjahr oder Spätherbst ausgegraben, gereinigt und getrocknet. Beim sammeln muß man aufpassen, da man sie mit anderen giftigen Doldernblütlern wie z.B. dem Schierling verwechseln kann.

Montag, 20. Juni 2011

Alant

Fice/Wikipedia.de
Weitere Namen:  Helenenkraut (Inula helenium) Gruppe der Korbblütler (Compositae)

Herkunftsland dieser bis zu 2 mtr. hohen Pflanze mit den bis zu 80 cm langen Blättern und großen gelben Blüten ist Zentralasien. Sie wird aber wegen ihrer Heilkraft schon seit langem auch in Europa angebaut. Ihre Blütezeit ist im Juli bis September. Verwendet wird, sobald die Pflanze einige Jahre alt ist, die Wurzel. Sie wird nach der Blütezeit ausgegraben, gereinigt und getrocknet.

Dienstag, 22. März 2011

Bärlauch

Wikipedia - Urheber: Lisa Carter
Bärlauch ist eine ausdauernde Pflanze, die in vielen Teilen Europas verbreitet ist. Die Verwandtschaft mit dem Knoblauch kann sie nicht verleugnen, denn sie hat einen charakteristisch würzigen sprich knoblauchartigen Geruch. Außerdem ist Bärlauch mit dem Schnittlauch und der Zwiebel verwandt und hat einen hohen Vitamin C-Gehalt.

Am häufigsten wächst der Bärlauch im Schatten von Laubbäumen, an Flussauen und im Uferbereich von Bächen. Beim Sammeln sollte man von einer Pflanze nicht alle Blätter entfernen, damit sie nicht beschädigt wird. Auch ist darauf zu achten, dass der Bärlauch sehr leicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt werden kann.